Tomate & Gurke – Rhönschaf & Schafwollmatten
Die Schafwolle des Rhönschafes betreibt Tomaten- und Gurkenzucht
© Dr. Gerald Albach
Auszug:
Tomaten, Gurken & Schafwollmatten – Die neue Wolllust im Gartenbau
Tomaten und Gurken wachsen oft im Anbau unter Glas im Gewächshaus in so genannten “erdelosen Kulturverfahren” auf Trägermaterialien, dem Substrat. Steinwolle ist momentan als Kultur- und Vegetationsmatte das häufigste Substrat und hat unter anderem den Nachteil, dass Steinwolle nach Gebrauch als Sondermüll eingeordnet wird. Deshalb werden alternative Trägermaterialien für Kultur- und Vegetationsmatten erforscht. Hier zeigt sich nun, dass gerade die rohe Schafwolle alleine oder in der Kombination mit mit anderen pflanzlichen Fasern als Trägermaterial sich günstig auf die Entwicklung von Tomaten und Gurken auswirkt. Der Anbau von Tomaten und Gurken im Gewächshaus ist sehr ertragreich.
Schafwollmatten – die neue Wolllust für Tomaten und Gurken
Sowohl Schafwollmatten als auch Schafwollfasern kombiniert mit Kokosfasern nehmen trotz des Fettgehaltes der Schafwolle viel Wasser auf. In Versuchen zeigte sich, dass die Tomaten und Gurken während der Vorkultivierung auf Schafwollmatten gut mit Stickstoff versorgt werden. Die Schafwollmatte bleibt auch bei der Verrottung stabil und versorgt die Pflanzen nach der Vorkultivierung weiterhin mit Stickstoff. Bei Gurken zeigte die Kombination aus Schafwollfasern und Kokosfasern positive Wirkungen auf das Wachstum und die Ausbildung der Früchte. Gegenüber dem Ernteertrag auf Steinwolle gab es keine bedeutsamen Unterschiede.
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In der Zeitschrift “Schafzucht” erschien folgender Artikel zum Thema “Hangbegrünung mit Schafwolle”:
Firma Geotex in Dermbach: Grüne Hänge dank Schafwollmatten
In der Ingenieurbiologie werden häufig Geotextilien wie Jute und Kokosfasern verwendet. Die Existenzgründer Jan und Raik Holland-Moritz gehen neue Wege. Sie entwickelten Erosionsschutzmatten aus Schafwolle, die bereits im Landschafts- und Straßenbau erfolgreich zum Einsatz kamen.
Quelle: Zeitschrift “Schafzucht”, (hier klicken, um den gesamten Artikel in einem neuen Fenster zu lesen)
Querbeet Empfehlung, gefunden am 22. Mai 2009, hier ein Auszug:
Viele Schäfer finden keine Abnehmer mehr für ihre Wolle: Baumwolle und Kunstfaser sind einfach günstiger. Dennoch müssen die Schafe jedes Jahr geschoren werden. Vor allem die Schäfer in der Rhön haben es schwer. Die Wolle der Rhönschafe – eine der ältesten deutschen Rassen – ist zu kratzig für Pullover und andere Kleidungsstücke. Daher wäre diese Rasse auch fast ausgestorben. Als Mulch hingegen ist ihre Wolle ideal. Schafwollmatten können ein Vielfaches ihres Eigengewichts in Form von Wasser speichern. Für den Gärtner heißt das weniger Gießarbeit. Schnecken verabscheuen den Geruch des Wollfetts, so werden sie auch zwischen Wollmatten gepflanzten Salat verschmähen.
Quelle:
Querbeet empfiehlt Wollano-Schafwollmatte zum Mulchen – hier klicken, und gesamten Artikel lesen
admin,
22.05.2010, 13:10 | Abgelegt unter: Fundstücke | RSS 2.0 | TB | Tags: bestens, Eigengewicht, Feuchtigkeitsspeicher, Fundstücke, Gärtner, geeignet, Geruch, Gewicht, Gießarbeit, gießen, mulchen, Nährstoffe, Pflanzenschutzmatte, Schafwollmatte, Schnecken, Schneckenschutz, speichern, unbehandelte Schafwolle, Vielfaches, Wasser, Wasserspeicher, weniger, wollano, zum | Kommentare geschlossen